Startschuß vom Doc

Gestern war ich beim Sportmediziner und habe mich orthopädisch untersuchen lassen. Im Fokus waren die Knie, von denen ein Fotoshooting mit dem Röntgengerät angefertigt wurde. Hintergrund sind meine Kniebeschwerden, die zu meiner Absage des Berlin-Marathons im vergangenen Jahr 2016 geführt haben. Für dieses Jahr war mir die Lotterie-Fee wieder hold und hat mir erneut einen Startplatz für den Berlin-Marathon gezogen. Um Schäden durch die Trainingsbelastung und den Marathon auszuschließen und medizinische Ausschlusskriterien rechtzeitig zu erkennen, also der Gang zum Doc. Die sehr gute Nachricht: die Knie stehen einem erneuten Marathon nicht im Wege. Nur rein altersbedingte Abnutzungen im normalen Bereich. Die Knieprobleme sind auf ein typisches Läuferproblem zurückzuführen: das „Runners Knee“. Bänder und Sehnen reiben über die Kniescheibe und verursachen Schmerzen. Da ich dies bereits vermutet hatte, ist das Wintertraining bereits darauf abgestimmt. Stärkung der Core-Muskulatur mittels Bodyweight-Training, Kurz- und Langhantel. Das heimische Fitness-Studio ist umgebaut. Die Kraftstation ist verkauft und neben einer Langhantel-Station haben einige Functional-Training Utensilien ihren Platz gefunden. Dazu zählen zum Beispiel ein Bosu-Ball, TRX und Tubes. Die Voraussetzungen sind geschaffen, der Schweiß möge fließen und die Schmerzen verschwinden. Eine Personal Trainerin unterstützt mich fachkundig auf meinem Weg. Berlin – ich komme!

Lauf-Rätsel „Lust am Laufen“

Hier ein kleines Rätsel zu einer meiner Laufstrecken:

Die erste Hälfte der neun Kilometer langen Rundstrecke geht flach am Bach entlang. „dr Bach“, wie die Einheimischen sagen,  heißt mit richtig schönem Namen eigentlich Erlenbach. Dann geht es nach den Tennisanlagen in Obererlenbach auf einem kleinen Trail zwischen Kuh- und Schafweiden einen kurzen Anstieg hinauf. Mein Atem wird schneller, der Puls geht hoch und das Adrenalin schießt mit der Vorfreude auf das Erreichen des Bergrückens ein. Doch kaum überm Berg bin ich mit meinem rhythmischen Atmen nicht mehr alleine. Das Keuchen und Stöhnen anderer Menschen gesellt sich dazu und wird immer stärker. So keuchen wir ein Stück gemeinsam am Waldrand entlang. Dann laufe ich weiter, das Keuchen und Stöhnen entschwindet in der Ferne und bald höre ich nur noch meinen eigenen Atem. Jetzt noch einen Abstecher über das Feld, wo gerne auch einmal Rehe auf der Strecke sind, am Friedhof vorbei und wieder nach Hause. Ist das nicht eine schöne Strecke? Doch nun zum Rätsel der mysteriösen Geräuschkulisse auf der Strecke.

Was passiert mir hier so regelmäßig auf einer meiner Laufstrecken?

a) ich überhole immer an der gleichen Stelle eine Gruppe anderer Läufer, die auch den Anstieg hochkeuchen

b) ich habe Halluzinationen auf Grund von Sauerstoffmangel nach dem Aufstieg

c) ich laufe entlang einer der größten Freiluft-FKK-Clubs Deutschlands die „Oase“.

Die korrekte Antwort lautet c).

Zu unserem kleinen Dorf gehört einer der größten Freiluft-Clubs Deutschlands mit regem „Treiben“ am weitläufigen Pool. Fast jeder, der in Frankfurt schon einmal mit dem Taxi gefahren ist, hat eine unfreiwillige Werbefahrt für den Club unternommen. Zufällig führt eine meiner Lieblingslaufstrecken just um diesen Hort der Lust herum. Insider meinen zu wissen, dass die Erdbeeren auf dem gegenüberliegenden Feld im Sommer eine besondere rote Note haben. Der Duft dieser Erdbeerfelder ist es, was mich im Sommer besonders antörnt. Im Winter ist es natürlich ruhiger als jetzt zur beginnenden Freiluft-Saison. Ich möchte allerdings betonen, dass diese Nähe zur Verführung nicht der Grund ist, warum meine Läufe aufgezeichnet und auf Strava dokumentiert werden.

Vielen Dank für die interessante Werbemail …

… ich überlege es mir nochmal, nach dem Finish des Berlin-Marathons im September – versprochen!

treppenlift

Joggen oder Schlammschlacht?

Ist das zur Zeit noch Jogging oder schon Schlammschlacht?

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hilf mit Querschnittslähmung zu heilen – dafür renne ich am 8. Mai für euch bis das Catcher Car mich einholt

Ihr könnt meine Spendenaktion für die Rückenmarkforschung im Rahmen des internationalen Wings for Life Run hier unterstützen:

Fundraising Kampagne „Wings for Life“ von Matthias Hämmerle

Ein kleiner Beitrag, damit auch andere wieder Laufen können.

Step by step

In meinem unendlichen jugendlichen Leichtsinn habe ich meiner Frau einen gemeinsamen Tanzkurs geschenkt! Und das als leidenschaftlicher Nicht-Tänzer. Die Reaktion kam prompt und ich wusste gar nicht, in welcher raketenartiger Geschwindigkeit ein Tanzkurs gesucht, gefunden und gebucht werden kann. Die wesentliche Einschränkung ist, dass der Tanzkurs am Wochenende stattfinden muss, da ich unter der Woche bei den Kunden bin. Der einzige in Frage kommende Kurs hatte jedoch bereits begonnen. Meine findige Ehefrau fand allerdings auch hierfür eine Lösung: im Crashkurs wurden wir in Form eines Einzelunterrichts auf den Stand des Kurses gebracht. Dieser Crashkurs hat gestern Abend stattgefunden. Ich habe ihn überlebt und die Zehen sind nur vom Lauftraining blau, nicht jedoch vom Tanzen. Am Sonntag wird es ernst im richtigen Kurs. Aber die gute Nachricht: es macht sogar Spaß.

Wings for Life Run am 8. Mai 2016 in München – ich bin dabei!

Der Wings for Life Run ist ein Charity Lauf zu Gunsten der Wings for Life Stiftung für die Rückenmarkforschung. Das Ziel: Querschnittslähmung heilbar machen!

Das Konzept des Laufs ist einmalig: die Läufe starten weltweit exakt zur gleichen Zeit. Auch eine virtuelle Teilnahme ist möglich. Über 130.000 Läufer starten an rund 40 Locations weltweit. Das Besondere an dem Lauf: es gibt keine Ziellinie. Catcher Cars starten nach dem Feld und erhöhen sukzessive ihre Geschwindigkeit. Wer eingeholt wird, ist raus. Es bleibt am Ende nur ein Sieger übrig, der die längste Distanz auf der Flucht vor dem Catcher Car bewältigt hat. Am 8. Mai starte ich in München im Team „Run with the Flow“ des Vorjahresgewinners und schrägsten Läufers Deutschlands Florian Neuschwander. Flow hat es es im vergangenen Jahr auf 74,5 km gebracht. Für mich ist es ein motivierendes Zwischenziel auf dem Weg zum Berlin Marathon.

Der Chip für Berlin

Die ersten Vorboten des Berlin-Marathons sind heute eingetroffen: der Chip für die Zeitnahme ist da:

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42,195 25.09.2016 Berlin

Gestern hat mich die frohe Botschaft per Mail erreicht: ich habe bei der Verlosung der Startplätze für den Berlin Marathon 2016 gewonnen (na ja, das Startgeld wird trotzdem fällig)! Dabei gewinne ich nie bei Verlosungen. So, damit ist das Ziel für dieses Jahr gesteckt und genug Motivation vorhanden für den Wiederabbau des angesammelten Winterspecks. Das Hotel habe ich schon bei der Anmeldung zur Verlosung gebucht und braucht jetzt nicht abgesagt zu werden. Ich freue mich tierisch auf Berlin!!!! Allerdings wird es wohl keine Startnummer 28 wie bei meinem Bodensee-Marathon werden.

Das offizielle Finisher-Foto vom Marathon

Ankommen war das Ziel –  der Sponsor hat´s verlangt. Das nächste Mal wird´s härter, denn nun gilt es eine Zeit zu schlagen …

Berlin, Frankfurt oder Drei-Länder-Marathon am Bodensee 2016, das ist jetzt die Frage.

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Fotos: Veranstalter Bodensee-Marathon 2015

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