Zum tragischen Tod des Radrennfahrers Antoine Demoitie nach dem Zusammenstoß mit einem Begleitmotorrad

Radprofi Antoine Demoitie ist nach einem Zusammenstoß mit einem Begleitmotorrad gestern bei Gent-Wevelgem gestorben. Ich bin früher selbst Radrennen im Rahmen von Triathlons gefahren und heute mit meinem Motorrad als Begleitmotorrad bei Radrennen dabei. Gestern kam es leider zu dieser fürchterlichen Katastrophe, bei der der junge Radprofi Demoitie gestorben ist. Ja, Radrennen sind eine gefährliche Geschichte und Rennräder passen einfach nicht zu LKWs, PKWs und Motorräder. Und doch können Radrennen nicht sicher ohne Begleitfahrzeuge und Begleitmotorräder durchgeführt werden. Wir warnen die Radrennfahrer vor gefährlichen Stellen, haben Presse und Schiris auf dem Sozius. Wir fahren vor das Feld, warnen an gefährlichen Passagen und schützen die Fahrer. Das Feld zieht an uns vorüber. Dann gilt es, wieder vom Ende des Felds nach vorne zu fahren. Das ist für beide Seiten gefährlich und es kommt hierbei auch zu Stürzen von Radrennfahrern und Motorradfahrern. Der Unfall ist tragisch, ob er vermeidbar war und es einen Schuldigen gibt, wird jetzt geklärt werden. Auch müssen Auswüchse durch die UCI geprüft und verhindert werden. Mein Beileid gilt den Angehörigen und mein Mitgefühl dem Fahrer des Begleitmotorrads, der einen guten Job machen wollte und im Dienste des Radsports seine Arbeit gemacht hat.

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