Vancouver – Manning – Kelowna – Banff

Von Vancouver aus ging es in den Manning Provincial Park, wo wir die erste Nacht im Camper verbracht haben. Das ist schon ein tolles Teil. Man sitzt in diesem Truck-Camper sehr schön hoch wie in einem Truck. Fast vier Meter hoch ist das Teil. Per ausfahrbarem Slider ergibt sich eine komfortable Sitzecke gegenüber der mit Gasherd ausgestatteten Küche. Alles notwendige inklusive Toaster, Axt für das Brennholz, Erste Hilfe und Werkzeug ist an Bord. Mit rund 17 bis 18 Litern Diesel auf 100 km ist das Allrad-Monstrum noch relativ (!) genügsam unterwegs. Die Tempolimits mit in der Regel einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h kommen dem Dieseldurst natürlich auch entgegen. Einmal Volltanken reißen trotzdem ein Loch in die Kasse in Höhe von rund 200 kanadischen Dollar (1 CAD entspricht 0,7 Euro).
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Im Manning PP haben wir unser Nachtlager auf dem Campground des Parks aufgeschlagen. Man sucht sich einen freien Platz und irgendwann kommt der Ranger vorbei und kassiert das Entgelt. Der Campground hatte keine Versorgung mit Elektrizität, Wasser oder Abwasser. Im Camper ist man für mehrere Tage autark, dank großem Wassertank, gasbetriebenem Kühlschrank und Herd. Mit dem Stromverbrauch gilt es im Stand jedoch zu haushalten, ansonsten sind morgens die Batterien leer. Im Manning PP fielen die Temperaturen in der Nacht deutlich unter Null Grad und die Standheizung wäre nicht schlecht gewesen. Aber es gibt ja schöne kuschelige Decken im gemütlichen breiten Bett über der Fahrerkabine des Trucks.
Am nächsten Tag ging es dann nach dem Aufwärmen mit Espresso (Dank Hand-Espresso Maschine)
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weiter nach Osoyoos. Das Örtchen liegt nahe an der US-Grenze. Also rüber in die Staaten zum günstigen Einkauf und Tanken. Die amerikanischen Grenzbeamten haben es bei der Einreise mal wieder geschafft, dass man ständig nachgrübelt, welche Verbrechen man begangen haben könnte, die die Einreise verhindern und zur sofortigen Festnahme führen könnten. Und sei es nur der Apfel im Gepäck. Nach einscannen aller Finger an beiden Händen und Fotografieren dürften wir dann doch einreisen. Wie vergleichbar einfach war doch die Einreise nach Kanada. Dem nahem Supermarkt und der Tankstelle hat unser Besuch auch gefallen.
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Ein paar Levis Jeans haben dann auch noch die Staaten gewechselt. Voll getankt und mit aufgefüllten Vorräten ging es wieder zurück ins teure Kanada. Nächste Zwischenstation war Kelowna am malerischen Okanagan See. Heute früh ging es von dort dann weiter in einem Rutsch 450 Kilometer nach Banff in den kanadischen Rockys. Gelegenheit auf einem privaten Campground endlich die vollen Abwassertanks zu leeren. Bei der Anmeldung steht die Schneeschaufel parat und auf dem Stellplatz liegen noch Schneereste vom letzten Schneefall. Gott sei Dank haben wir Wintersachen dabei. Das Panorama mit den schneebedeckten Bergen ist wirklich phantastisch und wir freuen uns auf die weiteren Tage in den Bergen.
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