Das Rätsel der umgekehrten Zugreihenfolge ist gelöst!

Ich bin mehrmals die Woche mit der Bahn unterwegs. Das Phänomen der „umgekehrten Zugreihenfolge“ erwischt mich dabei regelmäßig. Als privilegierter 1.-Klasse-Reisender ist man in diesen Situationen mal eindeutig im Nachteil. Da sich sie 1. Klasse immer am Anfang oder Ende des Zugs befindet, bedeutet eine umgekehrte Zugreihenfolge jedes Mal ein 200-Meter-Sprint über die gesamte Zuglänge mitsamt Reise-Gepäck. Erschwert wird dies durch das mangelhafte Informationsmanagement der Bahn. Mal kommt die Ansage hierfür, mal nicht, mal ist sie einfach falsch!

So ist man am frühen Morgen vor Arbeitsbeginn schon einmal durchgeschwitzt und sinkt nach dem Sprint erschöpft in den Bahnsitz.

Rund ein Drittel der Züge erreicht den Bahnhof in umgekehrter Reihenfolge. Die Ursache liegt im „Kopf machen“ der Züge. Der  Wechsel von Kopf- und Durchgangsbahnhöfen führt bei Streckenänderungen zur „Zugumkehr“. Gott sei Dank wird jetzt nicht aus jedem Kopf-Bahnhof „Stuttgart 21“ gemacht, um das Problem zu lösen. Die Bahn will stattdessen Extrarunden drehen, um die Züge wieder in die richtige Reihenfolge zu bringen. Ausserdem soll es bald weniger Streckenumleitungen geben, wenn die Strecke vom Ruhrgebiet nach Berlin nach den Hochwasserschäden wieder normal befahrbar ist.

Sehr schön nachzulesen in diesem Artikel in der Welt.

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