Bonjour Montreal

Heute ging es von Kingston rund 260 Kilometer in den französischsprachigen Teil von Kanada, nach Montreal. Hoffentlich geht das gut. Mit der französischen Sprache stehe ich seit der Schule auf Kriegsfuß! Bevor es so richtig auf dem Highway losging, habe ich noch einmal eine Tankstelle mit dem wummernden 8-Zylinder Ford Benziner angesteuert. Der Tank war noch halbvoll, doch sicher ist sicher. Nach 90 Litern habe ich dann den Tankvorgang abgebrochen, obwohl der Tankrüssel noch keine Anzeichen eines Stopps erkennen ließ. Sicherheitshalber ein Blick unter den Camper. Aber das Benzin floß in keiner versteckten Leitung wieder zurück zur Tankstelle. Wir haben neben dem Camper also auch einen Tankwagen. Der Spritverbrauch hat sich auf 22 Liter pro 100 Kilometer eingependelt. Ich hatte mehr befürchtet.Doch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt spritsparende 100 km/h und wird vielerorts durch radarbewaffnete Polizisten überwacht. Ab und an schleicht dann ein AMG Mercedes oder ein anderer dicker Wagen mit 110 km/h langsam an einem vorbei. Das grenzt nicht nur an Masochismus, das ist Selbst-Kasteiung! Das Benzin kostet rund 1,25 kanadische Dollar der Liter, also rund 1 Euro. Dies ist im Vergleich zu den anderen Lebenshaltungskosten hier also relativ niedrig. Teuer dagegen sind Lebensmittel. Wir haben heute Amerikaner auf dem Fahrrad getroffen, die vor den hohen Preisen in das nahegelegene USA zurückgeflüchtet sind. Die letzten 30 Kilometer bis zum Campingplatz waren Dauerstau durch Montreal und wir sind erst kurz vor Schließung der Rezeption angekommen. Wir sind etwas 20 Kilometer ausserhalb, auf einem schönen Campingplatz. Morgen geht es zur Metrostation und dann mit den Öffentlichen nach Montreal. Mit unserem noch kleinen Monstrum wollen wir das nicht wagen. Zwei bis drei PKW-Stellplätze wollen es bitte schön schon sein zum Parken. Darunter machen wir es nicht. Ein guter Grund, den eigenen PKW hinter dem Mobilehome herzuziehen, wie es viele hier machen. Die Camping-Technik funktioniert prima. Auf den Campingplätzen gibt es Full Hookup und Drive Thru. Dann hat man Wasser und Strom von aussen, sowie die Abwasserleitung für schwarzes und graues Wasser. Beim Drive thru braucht man den Camper nicht zu rangieren, sondern kann geradeaus wieder aus dem Campingplatz herausfahren.Das ist für die ganz großen Geschosse wichtig. Bilder eines dieser Monster, wie auch neue Bilder  unserer Reise und natürlich von unserem R.V: finden sich in der aktualisierten Bildergalerie hier.

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