Als Helfer beim Ironman Frankfurt 2012

Heute fand wieder der Ironman in Frankfurt statt. Die Radstrecke führte dieses Jahr an Burgholzhausen vorbei. Ich war jedoch nicht an der Radstrecke, sondern als Helfer an der ersten Verpflegungsstelle Laufen nach der Rad-Wechselzone. Mitten in der Aufbauphase am Eisernen Steg öffneten sich jedoch die himmlischen Schleusen und es regnete in Strömen. Wie im vergangenen Jahr, nur ein paar Grad wärmer. Zum Glück befanden sich im Helfer-Bag auch Regenschutzjacken. So haben wir in feines Plastik gehüllt die Station aufgebaut. Wasserleitungen für die Schwamm-Stationen galt es zu verlegen, Bänke und Tische aufzustellen und Toilettenhäuschen vorzubereiten. Von der Radstrecke kamen dann schon die ersten total erschöpften Athleten, die das schlechte Wetter zum Aufgeben zwang. Die superteuren Räder fanden einen Platz im jetzt leeren LKW und die Helfer vom Roten Kreuz kamen mit dem Boot über den Main, um den zitternden Aussteigern zu helfen. Zum Glück zeigte sich die Sonne, bevor die Athleten auf die Laufstrecke kamen. Es ist toll, so nahe dran zu sein am Geschehen und ein bisschen mithelfen zu können, dass die Ausdauersportler nach 3,8 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer Radfahren verschiedene Getränke, Schwämme und Toiletten vorfinden, um auch noch den Marathon zu überstehen. Vor dieser Leistung habe ich den allergrößten Respekt.  Die kurze olympische Distanz hat mir vor vielen Jahren schon alles abverlangt. 3,8 Kilometer Schwimmen gingen jetzt aber nur mit Schwimmhilfen und ein Marathon niemals zu Fuß.

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