27.11. South Africa – Startversuch No.1

Wir fliegen Stand-By nach Joburg und von dort mit einem Inlandsflug weiter nach Capetown. Gestern haben wir unseren ersten Startversuch unternommen. Doch die Flüge der LH nach Joburg sind derzeit völlig überbucht. Man merkt, dass Air Berlin nicht mehr nach SA fliegt und die Direktflüge nach Capetown noch nicht gehen. So haben wir spannende Stunden am Flughafen beim Check-In verbracht. Kommen wir mit oder nicht? Platz 5 und 6 auf der Warteliste sind dafür keine Pool Position. Aber wenn eine andere Zubriner-Maschine spät reinkommt ist das Unglück anderer Passagiere unsere einzige Chance. Es gab dann tatsächlich noch einige Aufregung am Check-In weil es Transferpassagiere nicht rechtzeitig zum Boarden geschafft haben. Ein Teil einer Reisegruppe mit kleinen Kindern musste daher zurückbleiben. Es hätte mir leid getan auf Kosten der schreienden Kinder nach SA zu fliegen. Aber das schlechte Gewissensollte uns erspart bleiben. Wir haben es letztlich leider nicht mehr geschafft Plätze in der Airbus A380 zu ergattern und haben enttäuscht unseren Heimweg nach Hause angetreten. Wenigstens das Gepäck konnten wir dort lassen und müssen es heute nicht wieder mitnehmen. Der Flug heute ist auch total überbucht – schlechter noch als gestern. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Drückt uns die Daumen. So ist das Leben von Stand-by Passagieren. No risk no fun.

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