Verfolgungsjagd auf dem sonntäglichen Weg zum Kiosk

Es ist Sonntag morgen und Zeit die bestellten Brötchen für das Sonntagsfrühstück am Kiosk abzuholen. Also schnell raus aus dem Bett, denn die Sonne lacht schon, auch wenn unsere Fußball-Mädels gestern leider gegen die tapferen Japanerinnen verloren haben. Der Kiosk, der die leckeren Brötchen vom Bäcker hat, ist nur ein paar Querstraßen weiter, allerdings auf der anderen Seite der Hauptstraße, die nach Peterweil führt. Bevor ich diese Hauptstraße überquere, werfe ich gewohnheitsmäßig einen Blick zurück, um sicher zu sein, dass ich nicht verfolgt werde. Und tatsächlich, heute ist mir wieder jemand auf den Fersen. Leise, gut getarnt folgt mir der Räuber mit etwas Abstand. Doch ich habe es bemerkt. Also, wieder zurück nach Hause – ohne Brötchen. Es gilt den Verfolger abzuschütteln um unerkannt zum Kiosk zu kommen. Gar nicht so einfach bei so gewieften Jägern und Beutemachern mit denen ich es hier zu tun habe. Doch wie kann ich es unseren beiden Fellnasen beibringen, daß der Gang zum Bäcker über die Hauptstraße etwas anderes ist, als unsere gemeinsamen Spaziergänge ins Feld, wo sie mich verfolgen, sich verstecken oder abwechselnd auf die Bäume springen. Wieder zurück zu Hause, werden die Fellnasen also erst mal abgelenkt, so daß ich mich erneut auf den Weg zum Kiosk machen kann. Diesmal alleine, ohne Begleitung. Zum Schluß versorgen sich die beiden Damen dann noch selbständig am Kiosk – und ich bekomme am Sonntag eine gesalzene Rechnung für Mäuse und andere Leckereien.

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