29.12.2010 Der Weihnachtsmann kommt zurück nach Oudtshoorn

Vom regnerischen Knysna ging es in einer zweieinhalbstündigen Fahrt über die Berge zurück nach Oudtshoorn. Wir hatten unseren Patenkindern ja die Rückkehr des Weihnachtsmanns versprochen, wenn die Geschäfte wieder offen sind. In Oudtshoorn ging nach der Regenfahrt wieder die Sonne auf und dem Scheibenwicher am Auto konnte wieder etwas Ruhe gegönnt werden. Wir sollten die Kraft der Wischer noch benötigen. Clodine, Chantelle und Celestine liefen schon gemeinsam mit den Nachbarskinder auf die Strasse, als wir verfolgt von einer riessigen Staubwolke über die Piste herangebraust kamen. Die Wiedersehensfreude war groß. Doch zunächst ging es noch ein kleines Stück weiter zu Carmen und Dario im Straussennest. Dort war die Freude etwas getrübt, denn der Pickup hat schlapp gemacht und über die Feiertage findet sich niemand, der das Auto reparieren kann. Ärgerlich, denn die Straussenfarm mit den symathischen Gastgebern ist voll gebucht und die Strausse sind an den Pickup gewöhnt. Wir drücken die Daumen, dass unser Weihnachtsmobil nach hartem Einsatz wieder schnell und ohne hohe Kosten auf die Räder kommt. Unsere Patenkinder erwarteten uns bereits sehnlichst und zu fünft gingen es dann zum Pick´n Pay, dem örtlichen Shopping-Center. Der Weihnachtsmann konnte seine Arbeit aufnehmen. Zunächst gab es einen Lern-Computer für Chantelle. Sie hat ihr Englisch seit dem letzten Besuch deutlich verbessert und hat exzellente Noten in der Schule. Mit Hilfe des einfachen aber sinvoll ausgestatteten Computers kann sie Englisch und Mathe üben. Der Computer funktioniert auch mit ganz normalen Batterien. Ganz wichtig, denn die Kinder haben zu Hause keinen Strom.

Weiter gings zum PEP, dem Allzweck-Markt mit Schulsachen und Klamotten. Die Verkäuferin erkannte Manu vom letzten Großeinkauf für den südafrikanischen Winter sofort wieder. Für die beiden großen Mädchen gab es Schulsachen und Kleidung für die Schuluniformen. Und natürlich all die Dinge, die wir auch in Deutschland für die Schule benötigen. Angefangen vom Spitzer bis zum Einband für die Bücher. Die Verkäuferin wusste genau, was gebraucht wird. Und so füllten sich die Körbe rasch. Für unsere Kleineste, Celestine, gab es etwas zum Anziehen und eine Puppe, da sie ja noch keine Schulsachen benötigt. Die Kinder wollten nur sinnvolle Dinge für die Schule oder zum Anziehen, das macht dem Weihnachtsmann Freude. Einkaufen macht hungrig und so stürmten wir noch den Burger-Laden. Die größte Herausforderung bestand nun darin, die großen Einkaufstüten mit den Kindern im kleinen Auto unterzubringen. Aber auch dies gelang uns. Jetzt sind die Kinder für den Schulbeginn am 17. Januar gut gerüstet und wir konnten unsere Weiterfahrt auf der Tour „Best of Garden Route“ fortsetzen. Zu den Best of B&B gehört für uns natürlich auch die Marula Lodge der deutschen Aussiedler Fil und Marion in Swellendam, wo wir uns für die nächste Nacht eingebucht hatten. und uns auf ein Wiedersehen mit den sympathischen Guesthouse-Besitzern und ihren beiden vierbeinigen Sympathieträgern freuten.

Die Bilder vom Einkaufsfest mit unseren Patenindern sind online.

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