28.12.2010 Wir sind unter die Wölfe geraten

Heute war Schlechtwetter-Programm angesagt. Eigentlich sollte es mit der Fähre zu den Knysna Heads gehen, wo man eine schöne Aussicht auf die gesamte Lagune hat. Doch tief hängende Wolken und zunehmender Regen haben diesen Plan vereitelt. In Südafrika muss man wegen schlechtem Wetter allerdings nicht im Bett bleiben. Im Urlaub schon gar nicht. Alternativplan war also nach Plettenberg  Bay zu Monkey Island zu fahren, um sich dort über unsere Vorfahren schlau zu machen. Womit wir allerdings nicht gerechnet hatten waren die Südafrikaner, die jetzt natürlich auch Urlaub haben und zahlreich zu den Affen strömten. Also keine Affen und dafür unsere Lieblingstiere: Katzen in allen Größen. Ganz inder Nähe des Monkey Island gibt es das Tenikwa Wildlife Awareness Center. Der Park kümmert sich um alle Arten von Katzen. Sogar Hauskatzen in Not aus der Umgebung finden dort ein neues Zuhause und haben gemütliche Plätze in den Auslagen des angegliederten Shops gefunden. Für uns gab es bei strömendem Regen die Gelegenheit wieder mit unseren geliebten Cheetahs in Kontakt zu treten. im vergangenen jahr hatten wir einen Cheetah-Walk durchgeführt, bei dem wir Cheetahs an der Leine spazieren geführt hatten. Dies ist uns noch immer lebhaft in Erinnerung. Aber auch ohne Walk hatten wir viel Freude mit den beiden handzahmen Geparden. Der Park betreibt vor Allem auch Aufklärungsarbeit. Denn viele der Leopaden und Geparden werden von Farmern auf bestialische Weise umgebracht. Dabei hilft es bereits, zu der Schafherde einen Hund und / oder einen Esel dazuzugesellen oder den Schafen ein Glöckchen um den Hals zu binden. Der Esel hat keinen Fluchtreflex und schützt damit die Schafe vor dem Angriff der Katzen. Anschliessend ging es dann auf grund des anhaltenden Regens noch in ein Wolfgehege. Dort lernten wir sehr viel über das Rudelverhalten der Tiere am praktischen Beispiel. Wir konnten uns unter ein Wolfsrudel mischen und ihr Verhalten studieren. Wölfe sind auch in der Natur überhaupt keine aggressiven Tiere, so dass wir uns ihnen gefahrlos nähern konnten. Wiederum eine sehr interessante Erfahrung. Ein super leckeres Abendessen mit Fisch und Steak schloß den regnerischen aber sehr eindrucksvollen Tag ab. An den Tieren können wir uns hier in Südafrika nicht satt sehen. Im Gegensatz zu den Zoos steht in den Parks hier das praktische Erleben im Vordergrund. Wir haben immer, auch in den sehr kleinen Parks, sehr fachkundige und vor allem engagierte Guides erlebt, die die Tierwelt hautnah vermitteln können. Für Tierfreunde ist dies ein Eldorado und wir werden über unser fehlendes C-Team hinweggetröstet. Am morgigen Mittwoch geht es dann zurück nach Oudtshoorn, wo wir unsere Patenkinder noch einmal treffen werden. Dann gibt es noch einmal eine kleine Bescherung für die Kinder, bevor es dann auf unserer Wiedersehenstour nach Swellendam zu Fil und Marion in die Marula Lodge geht. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen.

Das Webalbum ist wieder aktualisiert.

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