11.12.2010 – Frankfurt-Jonnesburg und Soweto

Der Flug ist pünktlich gestartet und genauso pünktlich in Johannesburg angekommen. Dazwischen lagen ein paar Stunden Tiefschlaf, so dass das Menü ausfallen musste.

Nach der Ankunft und Gepäckausgabe ging es erst einmal zum Vodacom-Shop. Jetzt sind wir mit einer lokalen Sim-Karte und einem UMTS-Stick ausgestattet. Gute Voraussetzungen also für den Urlaubs-Blog. Ein Security-Mitarbeiter des Flughafens hat uns die ganze Zeit begleitet und den Weg zum vereinbarten Treffpunkt gezeigt. Der Fahrer des Guesthouse traf auch gleich am Parkplatz ein und brachte uns in das nur 15 Minuten entfernte MoAfrica Guest House, wo wir herzlich empfangen wurden. Erst mal die warmen Klamotten loswerden und die beiden Hunde knuddeln. Hier sind es 22 Grad Celsius. Nachmittags hat es die letzten Tage immer geregnet. Bei den warmen Temperaturen aber kein Problem. Den Fahrer haben wir gleich für eine Tour durch Johannesburg verhaftet. Denn wir haben nur den einen Tag hier und auf eine professionelle Tour haben wir keine Lust. Wir werden heute also noch das Township Soweto besuchen und das Haus von Nelson Mandela sehen. Südafrika hat uns wieder!

Ausflug nach Soweto:

Mit unserem Fahrer Nick haben wir einen Glücksgriff gemacht: er lebt in Soweto. So konnte er uns die völlig unterschiedlichen Ecken von Soweto zeigen. Im Township gibt es drei „Klassen“, Upper-, Middle- und Lower Class. Sehr deutlich an den Häuser zu erkennen. Angefangen von Häusern, die sich auch in Deutschland nicht verstecken müssen, über die Standard-Häuschen der Regierung bis zu einfachen Blechhütten ohne sanitäre Anlagen.

Höhepunkt war das Abendessen in Nicks Stammlokal, das völlig ohne Speisekarte auskommt. An einer Fleischtheke sucht man sich Fleisch, Hühnchen und Wurst aus und bezahlt. Dann geht es auf die andere Seite des Lokals, wo sich ein offener Grill befindet. Dort grillt man sich das eben Gekaufte und zerteilt es schon in „handhabbare“ Größen. Dann gibt es an der Fleischtheke noch Maisbrei „Pap“ und würzige Salate. Das Ganze kommt in die Mitte des Tisches. Dann gehts ab an den Wasserhahn zum gemeinsamen Händewaschen. Der Pap wird geknetet und hilft mit der richtigen Fingerfertigkeit den Salat einzukneten. Die gegrillten Fleischhäppchen gibts natürlich auch als Fingerfood dazu. Das Essen war sehr lecker und es hat Spaß gemacht. Dazu spart man sich noch das Besteck. Ein toller typisch südafrikanischer Auftakt der Reise. Morgen ist dann erst mal Transfer zum Krüger und abends zum Sonnenuntergang  die erste Safari. Englische Gäste im Guest House haben unsere Vorfreude auf unser Baumhaus, das uns im Krüger beherbergen wird, noch weiter angefeuert.

Die ersten Bilder sollten online sein. Sie sind im Blog in der Rubrik „Bilder – Südafrika 2011“ zu finden.

Ach ja, zur Nervenberuhigung der Daheimgebliebenen: hier regnet es jetzt in Strömen!

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