Die zerstörerische Autopflege

Einmal im Jahr lasse ich mein Auto bei einem Spezialisten verwöhnen. Dann wird mal richtig von Hand gewaschen und der Lack poliert. Das war auch dieses Jahr wieder an der Zeit und die Pflege-Spezialisten haben den Lack auch wieder so richtig zum Glänzen gebracht. Doch beim Öffnen der elektrischen Heckklappe der Schreck: wo die Heckklappe ansonsten sanft nach oben gleitet (zugegeben ein Luxus-Schnickschnack und nicht zwingend notwendig, aber komfortabel wenn jeden Tag mehrfach der Koffer aus dem Kofferraum geladen werden muss) ertönte ein Rattern und Knacken. Der Kommentar von BMW: die beiden Öl-Dämpfer der Heckklappe sind hin (je 140 Euro alleine Materialwert!). Glück im Unglück: beim gewaltsamen Öffnen einer elektrischen Heckklappe können die Schläuche reissen und 2 Liter Hydrauliköl ergiessen sich in den Kofferraum. Ein Anruf beim Autopolierer bestätigt den Verdacht. Statt die Heckklappe elektrisch per Autoschlüssel zu öffnen hat sich der Mitarbeiter von Hand versucht und sich auch noch über die Schwergängigkeit der Klappe geärgert. Jetzt kostet die Reparatur der Dämpfer ein Mehrfaches der Autopflege. Die Pflegeprofis haben mir allerdings versprochen, alles wieder in Ordnung zu bringen. Ich hatte schon befürchtet die beiden Mitarbeiter „Niemand“ und „Keiner“ würden mal wieder verantwortlich gemacht. Ich freue mich daher zumindest über die Ehrlichkeit der Pflegeprofis.

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