Urlaub entlang des Pacific Coast Highway in den USA

Da es vergangenes Jahr aufgrund unseres Hausbaus keinen größeren Urlaub gab mussten wir uns jetzt endlich wieder einen Tapetenwechsel genehmigen. Hierzu ging es für zehn Tage in den amerikanischen Westen entlang des bekannten Pacific Coat Highway No. 1.

Der 11-stündige Hinflug nach Los Angeles verlief sehr angenehm, da wir Plätze an den Notausgängen bekamen und so zumindest die Beine ausstrecken konnten.
In den USA erwartete uns dann unser kleiner amerikanischer Mietwagen und die erste Nacht in einem typischen amerikanischen Motel.
Von Los Angeles ging es zunächst einmal Richtung Beach. Venice Beach mit dem berühmten Gym an der Beach, in dem sich bereits Arnold Schwarzenegger die Muskeln gestärkt haben soll war natürlich Pflichtprogramm.

Hier gab es auch das erste typisch amerikanische Mittagessen direkt an der Beach.
Von dort aus ging es weiter nach Norden immer entlang des Highway 1.
Weit sind wir allerdings nicht gekommen. In Santa Barbara entdeckten wir ein Hinweisschild zum Captain Creek.
Spontan abgebogen fanden wir dort einen „Camingplatz“, der sich mit Zelten und Cabins an einem kleinen Bach (Creek) entlangstreckte. Camping mit Zeltplätzen wie in Frankreich oder Spanien Zelt an Zelt ist in den USA unvorstellbar. So fanden wir komfortabel mit Küche und Fireplace ausgestatte Cabins vor. Sogar Wireless Lan war verfügbar. Wir haben uns sofort wohl gefühlt und gleich drei Nächte gebucht.
In der Nähe wurde auf einer Ranch Horseback Riding angeboten, so daß wir zwei Stunden auf „Muffin“ und „Colonel“ über Singletrails das Hinterland erkunden konnten.
Erholt nach einer ausführlichen Erkundung des hübschen Städtchens Santa Barabara ging es dann weiter auf dem Pacific Coast Highway (PCH) nach Norden. Ziel war das legendäre Örtchen Big Sur. Leider hatten wir auf der Strecke massiven Gegenverkehr. Es fand just das wichtigste ameikanische Straßenradrennen die California Amgen Tour statt. Die Profis kamen uns auf dem PCH von Big Sur entgegen, so daß der Highway für mehrere Stunden voll gesperrt wurde. So kamen wir noch in den Genuß eines Radrennens. Die Radrennfahrer werden diesen Tag allerdings verflucht haben, denn es regnete in Strömen bei unangenehmer Kälte und Gegenwind.
Mit deutlicher Verspätung ging es dann weiter Richtung Norden. Höhepunkt war die Seeelefanten Siedlung. Irgendwann haben sich die vom Aussterben bedrohten Seeelefanten dieses wilde Plätzchen an der Küste herausgesucht, um im Februar Nachwuchs zu bekommen. Wir haben hunderte Seeelefanten gesehen, die gerade ihre Jungen aufgezogen haben.
Mitten in der Nacht sind wir dann doch noch in Big Sur eingetroffen und haben ein Plätzchen in der Big Sur Lodge zum Übernachten gefunden. Da war aber bereits klar, daß es keinen Sinn macht bei diesem Wetter weiter Richtung Norden zu fahren. Wie sich später herausgestellt hat, sind bei heftigen Winden in dieser Region wenige Tage später Menschen von der Küste ins Meer gerissen worden. Wir sind am nächsten Tag daher in einem Non-Stop Trip nach Los Angeles zurück, um dort Bekannte zu besuchen.
Bei einem Ausflug auf den Lake Bear Mountain standen wir dann mitten im Schnee zwischen den Skifahrern und Snowboardern.
Nach zwei Tagen ging es dann weiter Richtung Süden nach San Diego, wo wir die zwei verbliebenen Nächte verbracht haben.

San Diego Sea World und San Diego Zoo waren mit Sicherheit eine der Höhepunkte der Reise, die in Erinnerung bleiben werden.
Dann ging der Urlaub leider auch schon ganz schnell wieder zu Ende: Rückfahrt nach Los Angeles. Noch mal schnell am Huntington Beach zu Abend gegessen. Dann musste der Mietwagen abgegeben werdne und der Heimflug stand an. Hier gab es noch eine schöne Überraschung: wir wurden in die Business Class upgegraded und hatten somit einen völlig enstspannten Flug mit ausreichend Schlaf.

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